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111. Ausgabe der Nachrichten für Langendamm "Im Wohle" erschienen

Langendamm wurde erstmals 1531 als „Langen Damm“ erwähnt.
Das ist bis heute der älteste Hinweis auf den „Langen Damm“ in der Reihe der Grenzmarkierungen zwischen der Grafschaft Hoya und dem Fürstentum Calenberg.

Die erste urkundliche Feststellung der Ansiedlung erfolgt in einer Kopfsteuerbeschreibung von 1664.

1935 wurde die Munitionsanstalt (MunA) der Wehrmacht errichtet. Durch den Bau von Fabrikhallen, Unterkünften und Baracken stieg die Bevölkerungszahl von Langendamm. Vieles aus dieser Zeit prägt auch heute noch das Bild des Ortsteiles. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die britischen Streitkräfte große Teile der alten Munitionsanlage und nutzten sie zeitweise auch als Flüchtlingslager.

1956 kam die Bundeswehr nach Langendamm. Sie ist in der Clausewitz-Kaserne bis heute ansässig. Stationiert sind z. Zt. das EloKaBtl 912 und das Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit (jetzt MN CIMIC Cmd) der Bundeswehr.

Im Jahr 1974 wurde die Samtgemeinde „Im Wohlde“ (Schessinghausen, Husum, Linsburg, Groß Varlingen, Langendamm) aufgelöst. Langendamm wurde am 1. März 1974 in die Stadt Nienburg/Weser eingegliedert.

Das Wappen ist in zwei Felder geteilt, wobei das obere gespalten ist. Es zeigt auf der linken Seite auf goldenem Grund einen nach rechts gewendeten, rotbewehrten (mit roter Zunge und rotem Schnabel), schwarzen Adlerkopf. Im rechten oberen Feld befindet sich auf rotem Grund ein silberner nach links gewendeter Pferdekopf. Das untere Feld trägt entsprechend dem von Lehrer Stelling ausgearbeiteten Entwurf auf grünem Grund unter einem silbernen Balken eine liegende Wolfsangel.

Quelle unter anderem:
"Langendamm - Aus der Geschichte eines Dorfes"
von Wilhelm Stelling aus dem Jahre 1976